Schlafprobleme?

Als Symptome von Schlafstörungen gelten, wer nur erschwert einschlafen kann  (man braucht länger als 20 Minuten zum Einschlafen), wer vermehrt nachts aufwacht und dann längere Zeit wach bleibt oder am Morgen frühzeitig erwacht. Fatal ist, dass Schlafstörungen nicht nur die Nachtruhe verunmöglichen, sondern durch Übermüdung auch den Tag beeinträchtigen. Denn: Ein gesunder Schlaf ist eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlbefinden. Häufig leiden Menschen an Schlafstörungen, die während der Nacht arbeiten müssen. Auch der übermässige Konsum von Alkohol, Nikotin oder Kaffee kann zu kurzzeitigen Schlafstörungen führen. Ebenso der Wechsel von einer Zeitzone in die andere. Stress oder Überforderung in der Partnerschaft oder im Beruf sind auch nicht förderlich. Auch Körperliche Krankheiten wie zum Beispiel Infektionen, Fieber oder Schmerzen, Psychische Krankheiten, zum Beispiel Depressionen verändern den gesunden Schlaf auch. Nebenwirkung von Medikamenten und die Wechseljahre der Frau können einen Grund dafür sein. Alte Menschen benötigen in der Regel weniger Schlaf als junge. Deshalb gehört es zum natürlichen Prozess des Älterwerdens, dass man nicht mehr so viel schläft.

Was können Sie gegen Schlafstörungen tun? Trinken Sie ein Glas warme Milch oder einen Schlaftee. Gewisse Heilpflanzen haben eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Zum Beispiel Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Haferstroh oder Passionsblumen. Sie können als Tee oder Tablette eingenommen werden.

Wie beugen Sie Schlafstörungen vor?

  • Gewöhnen Sie sich einen regelmässigen Schlaf-Wach-Rhymthmus an.
  • Die Schlafstunden vor Mitternacht gelten im Volksmund als erholsamer. Machen Sie täglich einen 10-30 Minuten langen Abendspaziergang und wählen Sie dazu möglichst immer die gleiche Route.
  • Das TV-Gerät lässt sich schneller abschalten als der Schlaf einschalten. Darum empfiehlt sich eine Pause (Spazieren, Baden, Tee trinken, etc.) zwischen dem Krimi und dem Schlaf.
  • Gönnen Sie sich zur Bettlektüre wenig anspruchsvolle, aber unterhaltsame Bücher.
  • Essen Sie nicht zu spät und nehmen Sie vorwiegend leichte Kost (Früchte, gekochtes Gemüse) zu sich. Gehen Sie nicht mit leerem oder überfülltem Magen ins Bett.
  • Die Umgebung, in der Sie schlafen ist ausserordentlich wichtig. Manche Menschen schlafen gerne bei offenem Fenster, andere nicht. Auch die Härte der Matratze, die Dunkelheit, die Raumtemperatur oder eine Lärmbelastung können den Schlaf beeinflussen. Deshalb sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer und im Bett wohl fühlen.

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